Warmwasser Controller & Heizstabregler
Nutze PV-Überschuss intelligent für Warmwasser – automatisch, effizient und ohne unnötige Einspeisung.
Wenn deine PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als du gerade verbrauchst, wird der Überschuss oft ins Netz eingespeist. Mit dem SolarEdge Warmwasser Controller bzw. einem Heizstabregler kann dieser Überschuss gezielt in Warmwasser umgewandelt werden – automatisiert, stufenlos (je nach Setup) und so, dass dein Eigenverbrauch steigt und deine Energiekosten sinken. Ob sich das in deinem Fall lohnt, prüfen wir vorab anhand deiner Daten und deiner Anlage.
Was macht der Warmwasser Controller / Heizstabregler?
Der Controller steuert einen Heizstab im Boiler oder Pufferspeicher so, dass er genau dann und genau so viel Energie nutzt, wie deine PV gerade als Überschuss liefert. Dadurch wird Warmwasser bevorzugt dann erzeugt, wenn Solarstrom verfügbar ist – statt später teuren Netzstrom oder andere Energieträger einzusetzen.
Kurz gesagt: PV-Überschuss → Heizstab → Warmwasser.
Die Vorteile für dich
Warum das sinnvoll sein kann
- Mehr Eigenverbrauch: weniger Überschuss-Einspeisung, mehr Nutzung im eigenen Haus
- Günstigeres Warmwasser: Warmwasser wird bevorzugt mit selbst erzeugtem Strom gemacht
- Automatik statt Handarbeit: keine manuelle Steuerung – das System regelt selbst
- Optimale Ergänzung zu PV & Speicher: intelligente Prioritäten möglich (erst Haushalt, dann Speicher, dann Warmwasser)
- Mehr Unabhängigkeit: weniger Energiebezug für Warmwasser aus dem Netz
Wichtig: Nicht jedes Haus braucht das
Wir setzen das nur ein, wenn es bei dir wirklich etwas bringt
Ein Warmwasser Controller ist kein „Muss“-Produkt. Er lohnt sich besonders dann, wenn:
- du regelmäßig PV-Überschüsse hast (vor allem mittags)
- Warmwasser/Heizungsunterstützung ein relevanter Kostenblock ist
- dein Speicher (falls vorhanden) nicht ohnehin den gesamten Überschuss sinnvoll nutzt
- deine Warmwasserbereitung technisch gut integrierbar ist (Boiler/Puffer/Regelung)
Wenn der Nutzen gering ist, empfehlen wir dir stattdessen die Maßnahme, die schneller amortisiert.
Wie wir das in deinem System integrieren
Intelligente Steuerung statt „Heizstab Vollgas“
Entscheidend ist nicht nur die Hardware, sondern die Steuerlogik. Wir konfigurieren Prioritäten, damit das System wirtschaftlich arbeitet, z. B.:
- Haushaltsverbrauch hat Vorrang
- Batteriespeicher laden (wenn sinnvoll)
- Warmwasser über Heizstab bei Überschuss
- Optional: Berücksichtigung von Tarifen, Tageszeiten und Komfortanforderungen
So wird Warmwasser nicht „blind“ erzeugt, sondern genau passend zur Erzeugung und zu deinem Bedarf.
Typische Einsatzfälle
Für wen ist das besonders interessant?
- Einfamilienhaus mit PV, Boiler oder Pufferspeicher
- Haushalte mit hohem Warmwasserbedarf (Familie, regelmäßige Nutzung)
- PV-Anlagen mit spürbaren Überschüssen, die sonst zu niedrigen Konditionen eingespeist werden
- Systeme, bei denen Wärmepumpe + PV sinnvoll ergänzt werden sollen (je nach Konzept)
Ablauf
So gehen wir vor
- Kurzcheck: PV-Größe, Warmwassersystem, Verbrauch, Überschüsse
- Wirtschaftlichkeit: erwarteter Eigenverbrauchsgewinn + realistische Einsparung
- Konzept: Einbindung in SolarEdge/Monitoring, Prioritäten, Sicherheitslogik
- Installation & Parametrierung: sauberer Anschluss, Tests, Dokumentation
- Monitoring & Optimierung: Feintuning nach realem Nutzerverhalten
Transparenz & Sicherheit
Worauf wir achten
- korrekte elektrische Auslegung und Schutzkonzept
- sichere Temperaturlimits und Regelparameter (Komfort & Sicherheit)
- saubere Dokumentation und Monitoring, damit du jederzeit siehst, was passiert
- Integration in dein Energie Autonom System – nicht als Insellösung
FAQ
Ersetzt das eine Wärmepumpe?
Nein. Ein Heizstab ist ideal für PV-Überschuss und Warmwasser-Boost, aber er ist nicht automatisch die effizienteste Wärmequelle für den Gesamtwärmebedarf. Wir entscheiden je nach Gebäude und Ziel.
Brauche ich dafür unbedingt SolarEdge?
Das Produkt ist speziell für SolarEdge-Umgebungen gedacht. Ob und wie es bei dir passt, prüfen wir im Erstcheck.
Kann ich das später nachrüsten?
In vielen Fällen ja – abhängig von Warmwassersystem, Schaltschrank und vorhandener Mess-/Regeltechnik.