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Stromlieferant Sonne – so viel wie möglich und so wenig wie nötig

By 22/08/2019 No Comments
Ohne Sonne kein E-Kubus

Das EnergieAutonom-System unseres E-Kubus basiert auf der Gewinnung von Solarenergie. Im Zentrum der Überlegungen stehen Zeitpunkt und Höhe der zur Verfügung stehenden elektrischen Leistung. Beim E-Kubus kommt der Strom nicht aus der Steckdose, sondern aus einer intelligenten Photovoltaikanlage System SolarEdge mit Modulflächen unterschiedlicher Leistung, Ausrichtung und Neigung. Denn ein effizientes Wechselspiel dieser drei Faktoren ist entscheidend für die mögliche Eigenverbrauchsquote des produzierten Solarstroms.

Optimierung des Eigenverbrauchs

Der Eigendeckungsanteil, den wir mit unserem E-Kubus erzielen möchten, liegt je nach Standortbeschaffenheit bei 60 bis 90 Prozent. Zur Optimierung des Eigenverbrauchs arbeitet die Photovoltaikanlage des EnergieAutonom-Systems mit einer dezentralisierten Systemhierarchie. Ein Strangwechselrichter sorgt dafür, dass die Gleichspannung des PV-Moduls in netzkompatiblen Wechselstrom umgewandelt wird. Außerdem steuert er sowohl die Eigenverbrauchsoptimierung als auch das Laden und Entladen der Batterie. Über ein externes Monitoring-Portal werden die Leistungsdaten für jedes einzelne Photovoltaikmodul der Anlage überwacht. Mittels Fernanalyse können Störfälle frühzeitig erkannt und einzelne Module gegebenenfalls dezentral, automatisch und sicher abgeschaltet werden. Auf lange Sicht lassen sich so auch die Wartungs- und Instandhaltungskosten für die Anlage senken.

Autonomie ist nicht gleich Autarkie

Um größtmögliche Unabhängigkeit vom Energiemarkt zu erlangen, empfehlen wir für Einfamilienhäuser Anlagen in der Größenordnung von 4 bis 8 kWp. Sollte sich über die Zeit ein größerer Energiebedarf abzeichnen, wird die Photovoltaikanlage problemlos bis zu einer Kapazität von 20 kWp erweitert. Autonomie ist aber nicht gleich Autarkie. Ziel des E-Kubus ist eine größtmögliche Autonomie vom Energiemarkt. Das bedeutet möglichst viel Energiebedarf aus dem eigenen Solarstrom zu decken, um möglichst wenig Strom aus dem öffentlichen Netz zukaufen zu müssen. Autarkie meint hingegen eine vollständige Trennung vom Stromnetz. Technisch ist das durchaus möglich, doch stehen die Investitionskosten für entsprechende Speicher und Batteriesysteme in keinerlei Verhältnis zu den Einsparungen, die sich aus dem verzichtbaren Netzbezug ergeben. Eine autarke Anlage rechnet sich tatsächlich nur dann, wenn kein Zugang zum öffentlichen Stromnetz gewährleistet ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 🙂

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