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Der E-Kubus: Was er kann und was er braucht

By 08/08/2019 No Comments

Ineffizient geplante oder technisch schlecht ausgeführte Gebäudetechnik-Anlagen treiben die Betriebskosten in die Höhe und belasten die Umwelt. Trotzdem werden gerade Komponentenwahl und Anordnung von vielen Bauträgern unterschätzt. Unser E-Kubus ist ein intelligentes Gesamtkonzept zur Energieversorgung und versucht diesem Problem Rechnung zu tragen. Ein anpassungsfähiger Technikraum mit geringen Betriebskosten bei größtmöglicher Nachhaltigkeit. Ist natürlich mit Vor- und Nachteilen verbunden. Aber hauptsächlich mit Vorteilen 🙂

Einsparungspotential

Der E-Kubus versteht sich als modularer Bausatz, in dem standardisierte, marktübliche Komponenten auf definierte Art und Weise zusammenwirken. Der Zauber des Würfels liegt in der Anordnung seiner Komponenten. Das Ziel ist, den Eigenverbrauch des generierten Solarstroms zu erhöhen und den Netzbezug zu minimieren. Zusätzlich reduzieren entsprechende Speicher und ein starkes Hochvolt-Batteriesystem auf Lithium-Ionen-Basis den Netzbezug in den Abendstunden. Der E-Kubus ist in seiner Wirkungsweise also darauf ausgerichtet, Solarenergie und Umgebungswärme bestmöglich für die Eigenversorgung mit Strom, Warmwasser und Wärme nutzbar zu machen. Das gewünschte Ergebnis ist ein C02-reduzierter Energieverbrauch sowie eine größtmögliche Unabhängigkeit vom Energiemarkt.

Standort

Gleichzeitig reduziert der standardisierte Systemansatz den Installations- und Planungsaufwand: geringe Investitionskosten dank eines Fertigteil-Plug & Play-Technikraums. Da keine kostbare Wohnfläche für die Technikanlage geopfert werden muss, vereinfacht sich auch die Planung des gesamten Wohnraums. Insbesondere für barrierefreies Bauen bietet der E-Kubus eine attraktive Lösung, denn er kann bis zu zehn Meter vom Gebäude entfernt platziert werden. Absolute Planungsfreiheit im Entwurf!

Flexibilität

In seiner Gestalt ist der E-Kubus sehr flexibel. Allein die Photovoltaikmodule können etwa als Fassadenschutz, Balkongeländer oder Sonnenschutz eingesetzt werden. Daraus ergibt sich ein zusätzliches Einsparungspotential bei den Gebäudekosten. Unser Plug & Play-Technikwürfel eignet sich grundsätzlich für eine große Bandbreite an Gebäudetypen und -formen. Dank seiner Holzverarbeitung kann der E-Kubus eine individuelle Optik annehmen und an das Design des Hauses angepasst werden. Eine vollständige Begrünung ist ebenfalls möglich. In größerer Ausführung ist der Kubus auch als Müllraum, Geräteschuppen, Fitnessraum, Carport, Gewächshaus… erweiterbar.

Schallschutz und Sicherheit

Befindet sich der Technikraum außerhalb des Wohnbereichs ist es um ein Vielfaches einfacher die Schallemissionen der Technikgeräte abzuschirmen. Zudem befindet sich die teure Haustechnik im Fall eines Gebäudebrands erstens nicht im unmittelbaren Nahbereich. Zweitens ist sie durch Massivholzwände gut geschützt. Brennt dagegen etwas im Technikraum, so ist das Wohngebäude geschützt. Durch die räumliche Distanz wird die gesamte Haustechnik für Einsatzkräfte schnell und einfach zugänglich.

Was beim E-Kubus zu Bedenken ist

Der E-Kubus ist nur mit Fußbodenheizung kombinierbar. Dazu müssen die entsprechenden Anschlüsse zum Haus bereits bei der Planung berücksichtigt und richtig platziert werden. Auch die Verohrungen und Leitungen im Haus selbst müssen entsprechend geplant und gelegt werden. Bauseits ist zudem zu beachten, dass der E-Kubus idealerweise auf einer Bodenplatte aus Beton stehen sollte. Hinsichtlich des Größenlimits kann der E-Kubus fertig verbaut nur so groß sein, wie die Ladefläche eines LKW. Also 2,3m breit auf 2,5m hoch und maximal zwölf Meter lang.

Wir von Energieautonom sind die ersten, die die Gebäudeversorgung mit Strom, Warmwasser UND Wärme als Plug & Play-Technikraum basierend auf Solarstrom anbieten. Unser E-Kubus – kein „entweder oder“ sondern ein „sowohl-als-auch“.

sandra

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